Senioren

Weglaufschutz bei Demenz – ellio.base für Pflegeeinrichtungen

11. August 2026 Tino Hülsenbeck 3 Min. Lesezeit
Weglaufschutz bei Demenz – ellio.base für Pflegeeinrichtungen

Ein Problem, das viele Pflegeeinrichtungen kennen

Die Anzahl der Pflegeeinrichtungen steigt an. Auch die Anzahl der von Demenz betroffenen Menschen steigt. Verantwortliche Mitarbeiter sprechen oft über Bewohner mit Demenz und Weglauftendenzen. Das Weglaufen ist im Pflegealltag ein echtes Problem.

Der Bewohner verlässt sein Zimmer und läuft erst einmal nur über den Flur. Vielleicht möchte er nach draußen an die frische Luft oder er verspürt den Drang, nach Hause gehen zu müssen. Und das, obwohl sein Zuhause längst die Pflegeeinrichtung ist.

Schwierig wird es für die Pflegeeinrichtung, wenn niemand bemerkt, dass ein Bewohner den Bereich der Einrichtung verlassen hat und plötzlich nicht mehr auffindbar ist. Dann beginnt sofort die große Suche. Erst im Zimmer. Dann auf der Station. Im Treppenhaus. Im Foyer. Draußen vor dem Gebäude. Und relativ schnell wird die Polizei informiert. Denn ein an Demenz erkrankter Mensch kann hilf- und orientierungslos sein.

Mit ellio.base erkennen wir solche Situationen früher

Die Bewohner sollen sich in der Pflegeeinrichtung frei bewegen können. Niemand benötigt den genauen Aufenthaltsort der Bewohner. Wir möchten nur erkennen, wenn etwas Ungewöhnliches passiert, und dafür lässt sich ellio.base nutzen.

Die Idee: Der Bewohner trägt einen kleinen Funk-Tag bei sich. Der könnte dauerhaft in ein Kleidungsstück integriert werden. Vielleicht in ein T-Shirt, eine Hose oder einen Gürtel. Wo genau der beste Platz ist, findet sich gemeinsam mit der Pflegeeinrichtung. Der Bewohner selbst muss nichts bedienen und auch an nichts denken. Er muss auch nicht daran denken, etwas mitzunehmen.

ellio.base erkennt, ob der Bewohner noch da ist

Im Bewohnerzimmer oder auch auf dem Flur befindet sich ellio.base. Das System erkennt den persönlichen Tag des Bewohners und damit, ob dieser sich noch im vorgesehenen Bereich befindet. Weitere ellio-Geräte können an wichtigen Übergängen positioniert werden. Zum Beispiel im Foyer oder an den Ausgängen.

Wird der Tag eines Bewohners plötzlich an einem Ausgang erkannt, wird das Pflegepersonal automatisch informiert. Zum Beispiel mit der Information: „Herr Müller ist nicht mehr in seinem Zimmer und gerade durch den Ausgangsbereich gelaufen.“

Das ist der Moment, in dem der Bewohner den definierten Bereich verlässt.

Der Mensch soll sich weiterhin frei bewegen können

Dieser Punkt ist uns besonders wichtig. Wir möchten keine Menschen überwachen. Und wir möchten schon gar nicht überall Kameras installieren. Ein Bewohner soll sich in seinem Wohnbereich bewegen, andere Menschen treffen oder einfach über den Flur laufen können. Die Technik bleibt dabei im Hintergrund.

Erst wenn ein vorher definierter Übergang erkannt wird, erhält das Pflegepersonal eine Information. Damit geht es nicht um eine permanente Ortung des Bewohners, sondern um die Frage:

Ist der Mensch noch dort, wo er sicher ist – oder verlässt er gerade diesen Bereich?

Unser Ziel ist es, ihm möglichst viel Freiheit zu lassen und trotzdem rechtzeitig zu merken, wenn er sich in eine gefährliche Situation begibt.

Hinweis: ellio.base ist kein Medizinprodukt. Die beschriebene Anwendung ist als technische Unterstützung für Pflegeeinrichtungen gedacht und ersetzt keine organisatorischen oder pflegerischen Schutzmaßnahmen.

Tino Hülsenbeck

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