Alleinarbeitsplätze benötigen Sicherheit – aber keine Überwachung
Wer hilft eigentlich, wenn niemand da ist?
Der Schutz von allein Arbeitenden an ihrem Arbeitsplatz ist ein großes Thema. Es gibt sehr viele Arbeitsplätze, auf denen die Menschen allein arbeiten. Und das über Stunden oder auch den ganzen Arbeitstag.
Schnell lassen sich typische Beispiele finden. Das sind Monteure, Servicetechniker oder Mitarbeiter auf z. B. großen Photovoltaikanlagen oder Menschen, die auf großen Feldern allein mit dem Traktor unterwegs sind.
Dann fiel uns aber ein Arbeitsplatz ein, über den kaum jemand spricht. Es gibt große Archive, mit endlosen Regalen und zu genauso nie endender Anzahl von Akten. Die Mitarbeiter laufen allein durch die Gänge und suchen bestimmte Aktenordner oder andere Materialien heraus. Der Kollege ist beschäftigt, konzentriert und oft stundenlang allein. Das erscheint unspektakulär, und erst beim genauen Hinschauen wird klar, dass es gefährlich sein kann, so lange allein zu arbeiten.
Alleinarbeitsplätze gibt es viel häufiger, als man denkt
Natürlich wird heute immer mehr digital. Trotzdem gibt es noch unzählige Archive, Bibliotheken, Lager, Technikräume oder große Betriebsgebäude, in denen Menschen regelmäßig allein arbeiten. Solange den Mitarbeitern nichts passiert, ist das überhaupt kein Problem. Aber was passiert eigentlich, wenn doch etwas passiert?
Der Mitarbeiter stolpert oder knickt um. Vielleicht wird ihm plötzlich schwindelig. Oder er verletzt sich so, dass er nicht mehr selbst aufstehen kann. Und niemand kann seinen Hilferuf hören. Wenn er Glück hat, findet ihn der nächste Kollege erst Stunden später.
Alleinarbeitsplätze sind kein Randthema
Genau für solche Situationen gibt es im Arbeitsschutz sogar einen eigenen Begriff: Alleinarbeit. Arbeitgeber sind verpflichtet, im Rahmen ihrer Gefährdungsbeurteilung zu prüfen, ob von einem Alleinarbeitsplatz besondere Risiken ausgehen. Je nach Tätigkeit können zusätzliche Schutzmaßnahmen erforderlich sein. Dazu gehören auch Personen-Notsignal-Systeme, mit denen Beschäftigte im Ernstfall schnell Hilfe anfordern können.
Genau hier kann ellio Help eine interessante Lösung sein.
Der Mitarbeiter entscheidet selbst
Uns war bei der Entwicklung aber noch ein anderer Gedanke wichtig. Muss ein Arbeitgeber eigentlich jederzeit wissen, wo sich seine Mitarbeiter befinden? Wir finden, Nein.
Viele klassische Personen-Notsignal-Anlagen arbeiten mit einer permanenten Ortung oder übertragen regelmäßig Positionsdaten. Das erfüllt zwar den Sicherheitsgedanken, führt aber häufig zu Diskussionen über Datenschutz und Privatsphäre. Wir gehen einen anderen Weg.
Der Mitarbeiter nimmt ellio Help morgens einfach mit zur Arbeit. Mehr muss er nicht tun. Das Gerät verfolgt ihn nicht und es zeichnet keine Aktivitäts- oder Bewegungsprofile auf. Das Gerät sendet auch keine regelmäßigen Positionsdaten.
Erst wenn der Mitarbeiter selbst den Notruf auslöst, wird seine aktuelle Position übertragen und die hinterlegten Kollegen oder Vorgesetzten per Push-Nachricht und E-Mail informiert.
Sicherheit und Persönlichkeit schließen sich nicht aus
Ich glaube, genau darin liegt der große Unterschied. Der Mitarbeiter erhält die Sicherheit einer modernen Personen-Notsignal-Lösung (PNA). Gleichzeitig bleibt seine Privatsphäre während der gesamten Arbeitszeit gewahrt. Denn es findet keine permanente Ortung oder eine Auswertung seiner Bewegungsprofile statt.
Es wird Hilfe angefordert, wenn sie wirklich gebraucht wird.
Technik sollte Menschen schützen. Nicht überwachen.
Für uns war das von Anfang an ein wichtiger Gedanke. Technik soll den Menschen unterstützen und Sicherheit schaffen. Aber sie sollte niemals dazu führen, dass Mitarbeiter das Gefühl haben, permanent beobachtet zu werden. Genau deshalb funktioniert ellio Help erst dann, wenn der Mensch selbst entscheidet: Jetzt brauche ich Hilfe.
Und genau dann erfahren die Kollegen sofort, wo sie ihn finden. Manchmal ist genau das die bessere Lösung.
PS: ellio Help ist unsere Lösung für den bewusst und manuell ausgelösten Notruf. Einen automatischen Notruf – beispielsweise wenn der Betroffene selbst nicht mehr handeln kann – bietet unser Produkt ellio base.
Sicherheit, die mitgeht.
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